Landtagswahl 2026
Die Wahl zum 19. Landtag Rheinland-Pfalz wird am Sonntag, den 22. März 2026, stattfinden. Dabei sind die Gemeinden im Rhein-Pfalz-Kreis bei der Landtagswahl in drei verschiedene Wahlkreise unterteilt.
- Wahlkreis 35 Frankenthal (Pfalz): Verbandsfreie Gemeinde Bobenheim-Roxheim, Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim
- Wahlkreis 38 Mutterstadt: Verbandsfreie Gemeinde Böhl-Iggelheim, Verbandsfreie Gemeinde Limburgerhof, Verbandsfreie Gemeinde Mutterstadt, Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, Verbandsgemeinde Maxdorf, Verbandsgemeinde Rheinauen
- Wahlkreis 39 Speyer: Verbandsfreie Gemeinde Schifferstadt, Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen
Liberal. Sachlich. Engagiert für unsere Region.
Mein Name ist Justus Rabe, ich bin 38 Jahre alt, Familienvater von drei Kindern und lebe mit meiner Familie in Römerberg. Beruflich arbeite ich bei der BASF SE im Agrarbereich, wo ich seit vielen Jahren Projekte leite, Sicherheitsunterweisungen durchführe und eng mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeite. Als staatlich geprüfter Gartenbautechniker kenne ich sowohl die praktische Seite des Mittelstands als auch die Anforderungen moderner Industrieprozesse.
In meinem Beruf wie in der Politik gilt für mich: Struktur, Verantwortung und ehrlicher Dialog sind die Grundlage für gute Entscheidungen.
Über mich
Ich habe über 20 Jahre Erfahrung im Produktionsgartenbau, Versuchswesen und Projektmanagement. Von Bayern, Baden-Württemberg bis Rheinland-Pfalz. In meiner Zeit vor der BASF war ich in landwirtschaftlichen Betrieben und im Einzelhandel beschäftigt. Seit 15 Jahren arbeite ich nun im Versuchswesen der grünen Branche.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich als
- Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Römerberg-Dudenhofen,
- Mitglied des Gemeinderats Römerberg und Verbandgemeinderates Römerberg-Dudenhofen,
- Vorsitzender des Fördervereins der Römerberger Grundschulen,
- sowie als Vertrauensmann bei der BASF SE und Mitglied im Prüfungsausschuss Gartenbau beim Regierungspräsidium Karlsruhe.
Was mich antreibt, ist der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen – für Menschen, Projekte und unsere gemeinsame Zukunft.
Meine Themen
Wirtschaftskraft und Klimaneutralität
Ich bin überzeugt: Klimaschutz funktioniert nur mit starker Wirtschaftskraft. Rheinland-Pfalz braucht Innovation statt Verbote, Technologieoffenheit statt Symbolpolitik. Wir müssen Unternehmen unterstützen, die nachhaltige Lösungen entwickeln – nicht sie mit Bürokratie ausbremsen.
Bildung und Chancengerechtigkeit
Als Vater von drei Schulkindern weiß ich, wie wichtig gute Bildung und echte Trägervielfalt sind. Eltern müssen die Freiheit haben, die passende Betreuung und Bildung für ihre Kinder zu wählen. Dafür brauchen wir flexible Strukturen, verlässliche Finanzierung und mehr Vertrauen in die Träger vor Ort.
Verantwortung und Bürgernähe
Politik sollte zuhören, bevor sie entscheidet. Darum setze ich mich für einen offenen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ein – ob beim „FDP hört zu“-Format oder bei Gesprächen in Vereinen und Betrieben. Ich möchte Politik verständlich, ansprechbar und lösungsorientiert machen.
Dafür stehe ich
- Klimaschutz durch Innovation, nicht Ideologie
- Starke Wirtschaft – sichere Arbeitsplätze
- Trägervielfalt in Bildung und Betreuung
- Verantwortung, Eigeninitiative und Vertrauen in die Bürger
- Ein starker Mittelstand als Rückgrat unserer Region
Zitate & Aussagen für Zwischenüberschriften oder Social Media
- „Wer Verantwortung trägt, will gestalten – nicht verwalten.“
- „Innovation ist der beste Klimaschutz.“
- „Eltern brauchen Wahlfreiheit, keine Vorschriften.“
- „Wirtschaftskraft und Nachhaltigkeit gehören zusammen.“
- „Freiheit bedeutet, Chancen zu schaffen – nicht Grenzen zu ziehen.“
- „Ich will, dass Rheinland-Pfalz Zukunft hat – wirtschaftlich stark, ökologisch klug und menschlich liberal.“
Mein Name ist Timothy Starratt, ich bin 47 Jahre alt, Familienvater von zwei Töchtern und lebe mit meiner Familie in Dudenhofen. Beruflich arbeite ich als Englisch- und Kunstlehrer an einer Realschule in Speyer.
Wichtig ist mir vor allem der offene Dialog: Jedes Gespräch bedeutet mir etwas – gerade auch dann, wenn Menschen eine andere Meinung vertreten. Schon in den vergangenen Wahlkämpfen habe ich immer versucht, den direkten Kontakt zu suchen, zuzuhören und zu verstehen, welche Anliegen die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Die Vielfalt an Perspektiven ist für mich eine Bereicherung und der Schlüssel zu guter Politik.
Mir ist es ein Anliegen, das Bild zu korrigieren, wir seien eine Partei für „Besserverdienende.“ Wir vertreten die liberale Mitte – Menschen, die Freiheit, Fairness und Verantwortung verbinden möchten. Wir setzen uns dort ein, wo wir Ungerechtigkeiten sehen, und dort, wo Probleme lösbar werden, wenn man sie mutig angeht.
Meine 5 wichtigsten politischen Schwerpunkte
1. Digitalisierung entschlossen vorantreiben
Die digitale Infrastruktur ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und eine lebenswerte Region. Rheinland-Pfalz hat zwar Fortschritte gemacht, doch vielerorts hinken wir weiterhin hinterher.
Der Glasfaserausbau muss endlich verlässlich und flächendeckend umgesetzt werden – nicht nur in Städten, sondern gerade auch in ländlichen Gemeinden wie unserer Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. Unternehmen, Schulen, Familien und Verwaltungen brauchen stabile, leistungsfähige Anschlüsse.
Mein Ziel ist klar: digitale Infrastruktur nicht nur versprechen, sondern liefern – konsequent, zügig und überall.
2. Bildung neu denken – mehr pädagogische Freiheit für Schulen
Die Schulen von heute müssen Kinder auf die Welt von morgen vorbereiten. Dafür brauchen sie mehr Freiraum und weniger starre Vorgaben.
Staatliche Schulen – aber auch private Schulen als wichtige Ergänzung – sollen ihre eigene pädagogische Linie entwickeln dürfen. Moderne Unterrichtskonzepte, projektorientiertes Arbeiten, selbstständiges Lernen und alternative Schulformen müssen stärker akzeptiert und gefördert werden.
Das klassische System aus starren Fächern und überholten Lehrplänen passt nicht mehr zu den Anforderungen einer digitalen, globalen und dynamischen Gesellschaft. Wir müssen mutiger werden, die Ausbildung weiterentwickeln und pädagogische Innovation zulassen.
Ich setze mich dafür ein, dass unsere Schulen wieder Orte werden, an denen neue Ideen erwünscht sind – nicht ausgebremst.
3. Infrastruktur & Mobilität stärken
Rheinland-Pfalz braucht eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur. Dazu gehören gut ausgebaute Straßen, ein funktionierender ÖPNV, flächendeckender Mobilfunk und ein stabiles Netz.
Viele Projekte wurden bereits angestoßen, doch an vielen Stellen braucht es zusätzliche Unterstützung, damit Mobilität wieder planbar wird – für Familien, Pendlerinnen und Pendler sowie für die Wirtschaft.
Ich möchte, dass Infrastrukturpolitik nicht auf Verschleiß fährt, sondern langfristig gedacht und aktiv gestaltet wird.
4. Fachkräftesicherung ernst nehmen
Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unseres Landes. Schon heute bleiben viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze unbesetzt.
Wir müssen jungen Menschen bessere Perspektiven bieten und die duale Ausbildung stärken. Gleichzeitig müssen Schulen und Betriebe enger zusammenarbeiten, damit Kompetenzen vermittelt werden, die der Arbeitsmarkt wirklich verlangt.
Fachkräftesicherung ist kein Randthema – sie entscheidet über unseren Wohlstand von morgen.
5. Kommunen stärken – für ein handlungsfähiges Rheinland-Pfalz
Viele Gemeinden stehen unter finanziellem und organisatorischem Druck und können wichtige Aufgaben vor Ort nur schwer bewältigen. Damit unsere Kommunen wieder zuverlässig handlungsfähig werden, braucht es klare, praktische Schritte.
Dazu gehören verlässliche, langfristige Finanzierungszusagen, damit Projekte wie Schulsanierungen, Straßenbau oder Digitalisierung nicht ständig verschoben werden müssen. Außerdem benötigen Kommunen einfachere und unbürokratischere Förderverfahren, da viele Gelder heute gar nicht abgerufen werden können, weil Personal und Zeit fehlen.
Wichtig ist auch eine bessere Ausstattung für Pflichtaufgaben wie Kinderbetreuung, Bildung oder soziale Dienste, damit die Verantwortung der Gemeinden nicht größer wird als ihre finanziellen Möglichkeiten.
Gerade kleinere Gemeinden profitieren von regionalen Kooperationen, zum Beispiel bei Infrastruktur, Bildung oder medizinischer Versorgung. Gemeinsame Projekte sparen Kosten und erhöhen die Qualität.
Auch die Digitalisierung der Verwaltung muss beschleunigt werden: Online-Bürgerdienste, digitale Anträge und moderne Verwaltungssoftware machen Prozesse schneller, sparen Ressourcen und entlasten das Personal.
Nicht zuletzt brauchen wir eine stärkere Unterstützung des Ehrenamts, denn viele Angebote im ländlichen Raum leben von Vereinen, Feuerwehren, Kulturschaffenden und sozialen Initiativen.
Kommunen müssen wieder in der Lage sein, ihre Zukunft aktiv zu gestalten – nicht nur zu verwalten. Dafür setze ich mich ein.
Marc Hauck aus Dannstadt-Schauernheim ist 47 Jahre alt, Bankbetriebswirt und 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim.
Er betont, es gehe in der Landespolitik darum, liberale Schwerpunkte zu setzen. Wichtig sei hierbei ein breites Bildungsangebot und eine gute Ausstattung unserer Schulen. Wir fordern eine klare Akzentsetzung in der Verkehrspolitik - weiterhin hohe Investitionen in den Straßenbau und die Sanierung von Bestandsstrecken und den Bau von Landwirtschaftswegen. Weiter ist eine bessere Finanzausstattung der Kommunen wichtig, insbesondere im Bereich der Kindertagesstätten, so Hauck, der die Erfahrung von 25 Jahren Kommunalpolitik besitzt.
Wir Kandidaten geben der Partei ein Gesicht vor Ort für den anstehenden Landtagswahlkampf.