Konrad Reichert zum Direktkandidaten für die Landtagswahl im WK 38 Mutterstadt gewählt. Marc Hauck B-Kandidat - Archiv - 21.08.2020

Konrad Reichert, FDP-Direktkandidat im WK 38
Konrad Reichert, FDP-Direktkandidat im WK 38

Auf der Wahlkreismitgliederversammlung am Freitag 21.08.2020, im Restaurant Niko`s in Neuhofen, wurde der FDP-Kreisvorsitzende Konrad Reichert aus Maxdorf einstimmig zum Direktkandidaten der FDP im Wahlkreis 38, Mutterstadt, gewählt. Zum B-Kandidat ist einstimmig Marc Hauck, FDP-Vorsitzender und Beigeordneter der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim gewählt worden.

Das klare Ziel sei, dass die FDP bei der Landtagswahl 2021 ein starkes Ergebnis erzielt, um wieder Regierungsverantwortung übernehmen zu können, so Reichert und Hauck. Dafür wolle man sich gemeinsam stark machen. Reichert betonte bei der Mitgliederversammlung, dass eines seiner politischen Schwerpunktthemen die Kultur sei. Dieses Thema bearbeite er auch im FDP-Landesvorstand. Gerade in Coronazeiten hat sich gezeigt, wie wichtig Kultur ist. Manche vermissen die Konzerte, manche die Weinfeste. Um dies teilweise auszugleichen wurden sehr kreativ neue Formate gefunden, wie z.B. Solokonzerte auf YouTube, Gartenkonzerte oder den Gesang vom Balkon, um dem Coronafrust und Lockdown entgegenzuwirken. Kulturarbeit wird aber über die kommunalen Haushalte immer weniger finanzierbar, da es sich hierbei um freiwillige Leistungen handelt. Deshalb muss Kultur zur kommunalen Pflichtaufgabe werden, auch um z.B. die wichtigen Angebote wie Jugendkunstschulen oder Musikschulen aufrecht erhalten zu können. Denn gerade die künstlerische Auseinandersetzung kann auch auf gesellschaftliche Problemfelder präventiv reagieren.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt, so Reichert, sei die Umgangskultur. Kultur ist auch den Menschen wichtig zu nehmen. Was erleben wir heute? In den sozialen Medien verbreiten sich, meistens anonym, Hass, Beleidigungen, Diffamierungen, Lügen, Falschaussagen, Bedrohungen bis hin zu Morddrohungen. Respekt und Wertschätzung gehen immer mehr verloren. Sehr stark davon betroffen sind auch Menschen die ehrenamtlich unterwegs sind, die sich also für die Gesellschaft einbringen. Wenn ehrenamtlich engagierte Bürger aber nur noch mit Morddrohungen leben müssen, wird es eines Tages niemanden mehr geben, der sich hierfür zur Verfügung stellt. Wer leitet dann z.B. eine Gemeinde? Derjenige der bedroht hat? Rettungskräfte, Feuerwehren und Polizei werden bei der Ausübung ihres Jobs behindert oder sogar angegriffen. Teile unserer Gesellschaft wollen verhindern, dass anderen geholfen wird. Das alles hat eine ganz neue Qualität mit riesigen negativen Folgen. Wir müssen wieder zurückkommen zu einem fairen Miteinander. Zurück zu einem einfachen „Bitte“ und „Danke“. Wer aber den anderen Menschen immer weniger wichtig nimmt, nicht mehr respektiert und akzeptiert und ihn angreift, sei es nur verbal oder sogar körperlich nimmt auch andere Themen nicht ernst, die für uns alle lebensnotwendig sind. In Stichpunkten: Natur- und Umweltschutz, Tierwohl, Arbeitsplätze, Frieden, Wohlstand, Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, gute Bildung für alle, Freiheit, Gesundheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Kultur beeinflusst also all unser Tun und Handeln und umgekehrt all unser Tun und Handeln ist Kultur. Es steht viel auf dem Spiel.

Marc Hauck betonte bei seiner Vorstellung, es gehe darum, liberale Schwerpunkte zu setzen. Wichtig sei hierbei ein breites Bildungsangebot und eine gute Ausstattung unserer Schulen. Wir fordern eine klare Akzentsetzung in der Verkehrspolitik - weiterhin hohe Investitionen in den Straßenbau und die Sanierung von Bestandsstrecken und den Bau von Landwirtschaftswegen. Hier liegt das Augenmerk auf zwei Positionen - Unterstützung der Landwirtschaft und der Entlastung der Ortslagen vom landwirtschaftlichen Verkehr, was der gesamten Bürgerschaft zugutekommt. 

Konrad Reichert und Marc Hauck geben als kommunale Mandatsträger der Partei ein Gesicht vor Ort für den anstehenden Landtagswahlkampf.

Marc Hauck, B-Kandidat im WK 38
Marc Hauck, B-Kandidat im WK 38